++ 14.03.2009, Allgäuer Zeitung |
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Nicht zu schlagen
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Ski-Freestyle -> Florina Schwanke gewinnt Gesamtwertung
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Lenggries |sta| - "Riskier' ich`s oder nicht?" Sie hat´s riskiert – und hatte Erfolg.
Die 14-Jährigen Florina Schwanke vom Skiclub Marktoberdorf gewann die Gesamtwertung DINO-Matersserie. An diesem Wochenende geht es für die Freestylerin zur deutschen Meisterschaft.
Die Kaderathletin des bayerischen Skiverbandes stand vor dem letzten Wettbewerb in Lengries auf dem zweiten Ranglistenplatz. Schwanke musste vor der zu diesem Zeitpunkt führenden Alexandra Pilger (14/SC Aising Pang) in die 170 Meter langen und 23 Grad steilen Buckelpiste. "Nach der zweiten Schanze habe ich mir gedacht, jetzt musst du nochmal richtig Gasgeben", sagte Schwanke. Sie steigerte ihr Tempo und stürzte sich regelrecht ins Ziel. Eine kurze Schrecksekunde gab es als Schwanke fiel. Aber dieses Missgeschick zählte nicht, da es hinter der Ziellinie passierte. Es staubte aber die Kampfrichter kräftig ein. Bei 27,07 Sekunden bliebe die Uhr stehen. Das waren am Ende 5,17 Sekunden Vorsprung auf die Zweitschnellste Zeit der 77 Fahrerinnen.
Schwanke fand beim nachfolgende Vielseitigkeitslauf die Ideallinie zwischen Risiko und Sicherheit. Sie holte sich mit der sechstschnellsten Zeit den Tagessieg. In der Gesamtwertung zum Dino-Masters stand sie auf dem Podium ganz oben.
Nun geht’s heute und morgen ebenfalls in Lenggries nochmals richtig zur Sache. Im Rahmen der Meisterschaften von Deutschland, Österreich, England und der Niederlande wird die Gesamtwertung für den Deutschlandpokal entschieden. Schwanke steht derzeit auf Ranglistenplatz zwei. "Da ist aber noch alles offen, denn bei den Meisterschaften gibt es die doppelte Punktzahl", weiß sie.
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Bei „Deutscher“ schwieriger
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Anders als beim Dino-Masters, bei dem es auf Vielseitigkeit ankommt – neben der Buckelpiste auch ein Parcours mit Wellen, Schanzen, Steilkurve, Riesenslalom und Slalom durchfahren – geht es bei der „Deutschen“ um „action pur“. Es sind eine über 27 Grad steile Buckelpiste in der Falllinie gegen die Uhr zu durchfahren und währenddessen zwei unterschiedliche Sprünge an den Schanzen zu zeigen. Gewertet werden Technik (50 Prozent), Sprünge (25) und Zeit (25). Beim Parallel -Wettbewerb stehen die Sportler im direkten Duell. Außer Florina Schwanke sind Andreas Bucher, Manuel Brambrink, Lukas Echtler, Simon Sprenzel und Alexander Sprenzel mit von der Partie.
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